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verkehrsnetz:start

Dortmund als Fahrradstadt

Es ist nicht mehr so schlimm wie früher. Das kann man positiv an der insgesamt noch verbesserungsfähigen Entwicklung festhalten. In Dortmund hat sich bezüglich der Fahrradwege und Fahrradständer in den letzten Jahren durchaus etwas getan. Das Fahrradnetz in Dortmund ist aber leider an sehr vielen Stellen ein Flickwerk und in vielen Details nicht durchdacht. Die Stadtverkehrsplanung ist immer noch stark vom Auto geprägt. Fahrradwege, die eigentlich Schutzzonen darstellen, beginnen oder enden oftmals an großen Kreuzungen oder hören vor engen Unterführungen auf. Durch die Überleitung auf die Fahrbahn werden zusätzliche Gefahrenpunkte geschaffen. Die Schutzzonen werden somit zu Gefahrenzonen.

Bedingt durch das nicht optimale und auch nicht einladende Radverkehrsnetz fahren relativ wenige Menschen in Dortmund Fahrrad. Dies wiederum führt dazu, dass Fahrradfahrer von Autofahrern eher als Störfaktor und nicht als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden.

Zahlreiche Fahrradwege sind auf den Gehwegen angelegt, wo sie mangels Sichtbarkeit und mangels deutlicher Abgrenzung von den Fußgängern oftmals nicht beachtet werden, was die Kollisionsgefahr deutlich erhöht. Die Pflastersteine sind holprig, haben einen höheren Rollwiderstand, schlängeln sich um Laternenpfähle und Verkehrszeichen und gleichen trotz Absenkung zur Fahrbahn an Straßeneinmündungen und Ausfahrten insgesamt meistens einer Buckelpiste.

Den Autofahrern signalisieren diese eher schlechten Fahrradwege: „Fahrräder gehören nicht in den Straßenverkehr.“ Die Radfahrer haben sich den Platz gefälligst mit anderen Verkehrsteilnehmern, mit den Fußgängern, zu teilen. Somit werden sie eher als Störenfriede empfunden, die „weg“ müssen.

Als positives Beispiel, wie eine konsequente Gestaltung eines Fahrradverkehrsnetzes aussehen könnte, sei Kopenhagen genannt. Dort gibt es breite, durchgängige Radwege auf nahezu allen wesentlichen Verkehrsadern. Die Radwege sind durch Bordsteine jeweils von der Autofahrbahn, als auch vom Bürgersteig deutlich getrennt. Kein Fußgänger käme dort auf die Idee, auf dem Radweg zu spazieren. Kein Autofahrer käme auf die Idee, auf dem Radweg zu parken oder anzuhalten. Als Konsequenz hat Kopenhagen eine Innenstadt, die eine vergleichsweise saubere Luft und erstaunlicherweise eine Menge freie Parkplätze hat. Hauptverkehrsplätze quellen nahezu über vor lauter abgestellen Rädern. Es ist eher normal, mit dem Rad als mit dem Auto zu fahren.

Einfach nur meckern kann jeder. Aber das ist wenig hilfreich. Hier sollen daher ganz konkret Stellen im Verkehrsnetz aufgezeigt werden, die aus Radfahrersicht schlecht gelöst sind. Idealerweise direkt mit Verbesserungsvorschlägen. Es ist erstaunlich, wie viel man mit einem Liter Straßenfarbe erreichen kann.

Noch billiger als Straßenfarbe aber nicht völlig utopisch könnte eine Gesetzesänderung (§2 Abs4 StVo) sein:

Radfahrer dürfen die Straße benutzen. Sie dürfen nebeneinander fahren sofern sie nur einen Fahrstreifen benutzen, dabei sollten sie nicht unnötig den Verkehr behindern (§1 Abs2)
Straßen die durch die Zeichen 330.1 und 331.1 gekennzeichnet sind, dürfen nicht benutzt werden.
Radfahrer dürfen den Gehweg nutzen. Sie müssen in diesem Fall auf Fußgänger Rücksicht nehmen und die Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr anpassen. Fußgänger dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, müssen Radfahrer warten.

[mtb23]: diese Änderung würde mehr verwirren als helfen. Wenn der OP meint, Radfahrer dürfen die Fahrbahn benutzen, so widerspricht dies schon dem §2 Abs1, in dem klar geregelt ist, dass Fahrzeuge die Fahrbahn benutzen müssen. Dabei ist der wesentliche Unterschied zwischen Fahrbahn und Bürgersteig darin zu sehen, dass eine Fahrbahn richtungsorientiert ist während Verkehrsteilnehmer auf dem Bürgersteig sich ohne vorgegebene Richtung bewegen. Das es sich beim Fahrrad um ein Fahrzeug handelt, sollte keine Diskussion erfordern. Im Übrigen muss jeder Verkehrsteilnehmer gemäß §1 jederzeit auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen! Oder meint der OP eine “besondere” Rücksichtnahme beim Benutzen von Bürgersteigen? Dies könnte man aus der Forderung “… noch behindert” werden. Dies geht über die in $1 festgelegt grundsätzliche Forderung nach der Vermeidung von “vermeidbarer Behinderung” hinaus. Dies würde wahrscheinlich in der Rechtssprechung als “der Radfahrer ist immer schuld” führen (was in der Praxis gelegentlich heute schon der Fall ist)

Eine wirkliche Verbesserung würde der Wegfall der Benutzungspflicht für Radwege bringen:

1) Fahrräder wären ein normaler Bestandteil des Individualverkehrs auf der Fahrbahn, ständig sichtbar und es kommt nicht zu Überraschungen (ich habe den gar nicht gesehen)

2) für Fahrzeugführer von schnelleren Fahrzeugen wäre ein Radfahrer auf der Fahrbahn die normalste Sache der Welt - er kann den Radfahrer mit ausreichendem Abstand einfach überholen, so wie er es in der Fahrschule gelernt hat. (Sicherheitsabstand hinter dem Fahrrad halten bis ein gefahrloses Überholen möglich ist, dann nach links ausscheren, bis ausreichend Abstand zum Überholten eingehalten wird, danach zügig an dem Überholten vorbeifahren und wieder nach rechts einscheren - Blinken nicht vergessen! Überholen bei Gegenverkehr ist nur bei ausreichender Breite der Fahrbahn zulässig, wenn ausreichende Sicherheitsabstände zum Überholten und zum Gegenverkehr eingehalten werden können. Dabei gilt Gefährdung ist auszuschließen, vermeidbarer Behinderungen sind zu unterlassen)

3) dadurch, dass viele Radfahrer auf der Fahrbahn fahren erhöht sich allgemein die Sicherheit - Übung macht den Meister

[\mtb23]

Diese Änderung birgt manche Vorteile:
1) Enorme Einsparungen durch wegfall von Neuanlage, Aufstellung und Instandhaltung von Radwegen, Fahrbahnmarkierungen und Schildern (Die Zeichen 138, 237, 240, 241, 244.1 und 244.2 und ihre Ergänzungen (“Radfahrer absteigen” und “Radfahrer frei”) brauchen nirgends mehr zu stehen oder aufgemalt zu werden).
2) Breitere, sicherere Gehwege und/oder mehr Stellfläche für den ruhenden Verkehr.
Nachfolgend die aktuelle Fassung:
Radfahrer müssen einzeln hintereinander fahren; nebeneinander dürfen sie nur fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird. Eine Benutzungspflicht der Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung besteht nur, wenn Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist. Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden. Linke Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen nur benutzt werden, wenn dies durch das Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ allein angezeigt ist. Radfahrer dürfen ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und Fußgänger nicht behindert werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften dürfen Mofas Radwege benutzen.

Problem unübersichtlich

Rechtsabbieger haben schlechte Sicht auf Verkehrsteilnehmer

Autos, die an der Ampel Ecke Stockumer Straße / Bahnhofstraße in Barop warten, haben als Rechtsabbieger eine schlechte Sicht auf das Geschehen nach der Häuserecke.

FIXME

  • Verbesserungsvorschlag?
  • Link auf Karte?

Problem 'Glatteis'

In unmittelbarer Nähe zur Adresse Hahnenmühlenweg 65 gibt es eine Eisenbahn-Unterführung. Kurz vor der Eisenbahnunterführung entsteht leicht Glatteis, womit Ortsunkundige aber nicht rechnen. Höchste Gefahr!

FIXME

  • Verbesserungsvorschlag? Was kann getan werden, um die Situation zu entschärfen?
  • Link zu Openstreetmap- oder Googlemaps-Karte

Problem 'undefinierter Radweg'

Problem 'keine Schutzzone'

Brauchen mehr Fahrradparkplätze

verkehrsnetz/start.txt · Last modified: 2016/01/18 11:12 by 132.252.251.207